
Wolfgang Reizle in der FAZ:
Hannover – Zum Ende seiner Karriere geht Top-Manager Wolfgang Reitzle mit der deutschen Politik hart ins Gericht. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) kritisiert er nicht nur eine verfehlte Energiepolitik, sondern auch den mangelnden Reformwillen der Deutschen –
Ideal wäre aus seiner Sicht ein 50:50-Mix aus Atomkraft und Öko-Strom. „Da aber auf absehbare Zeit Atomkraft in Deutschland nicht mehrheitsfähig erscheint“, brauche es moderne Gaskraftwerke mit CO₂-Abscheidung. Der Ausbau der Erneuerbaren sollte gestoppt, die Förderung eingestellt werden. „Eine Technologie, die auch nach über 30 Jahren immer noch auf Subventionen angewiesen ist, kann nicht richtig sein.“
Wirtschaftskrise
Steigende Steuern und Abgaben sowie überbordende Bürokratie schadeten Unternehmen und Wettbewerbsfähigkeit, so Reitzle. Eine „völlig verfehlte deutsche Energiepolitik“ habe zu „einem der höchsten Strompreise der Welt geführt“ und sei Treiber der Deindustrialisierung. Konkret kritisiert er die Energiewende: „Ausschließlich auf Erneuerbare zu setzen, ist ein fataler Irrtum. Solar- und Windstrom sind zwar CO₂-neutral, aber nicht grundlastfähig“, so Reitzle.
Schweizer Zeitung NZZ zur Rentabilität von Windkraftanlagen in Deutschland „Große Versprechen, kleine Erträge“:
Windkraft in Deutschland: So schlecht sind Windräder ausgelastet
Wallstreet-Online (Wallstreet Journal) schreibt:
Deutschland –
Dümmste Energiepolitik der Welt
Windkraft in Deutschland-Große Versprechen, kleine Erträge
NZZ Schweiz
Windkraftanlagen mindern den Wert von Immobilien
Hier ein entsprechender Link zum Nachrichtenportal WELT.
Der Wertverlust von Immobilien dürfte mittlerweile noch höher sein:
https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article187341890/Immobilien-Windkraftanlagen-mindern-Wert-von-Haeusern-und-Wohnungen.html
ARD – Das Erste (NDR):
Das schmutzige Geheimnis sauberer Windräder
Übersicht über die steuerlichen Subventionen für eine Windkraftanlage

Über 8,8 Milliarden Euro mehr! Deutscher Ökostrom reißt Milliardenloch in Haushalt – aus kuriosem Grund
Focus online
Milliarden Mehrausgaben für Steuerzahler

Aus BILD vom 24.06.2024 – 16:58 Uhr:
Die Kosten für Ökostrom aus Sonne und Wind laufen völlig aus dem Ruder. Die bisher eingeplanten 10,6 Milliarden Euro Förderung (früher „EEG-Umlage“) reichen bei weitem nicht aus. Wirtschaftsminister Robert Habeck (54, Grüne) hat deshalb einen satten Mehrbedarf angemeldet.
Es geht um rund 8,77 Milliarden Euro, die an zusätzlicher Öko-Stromförderung benötigt werden. Das teilt Finanz-Staatssekretär Florian Toncar (44, FDP) dem Haushaltsausschuss mit. Denn: Die bisher eingeplanten 10,6 Milliarden Euro für 2024 sind bereits zur Mitte des Jahres praktisch aufgebraucht (9,83 Milliarden Euro).
Damit schießen die Gesamtkosten für die Öko-Stromförderung in diesem Jahr um fast das Doppelte in die Höhe, auf ca. 19,4 Milliarden Euro.
Der Grund ist, dass viele Hersteller garantierte Strompreise haben, die viel höher liegen als der Marktpreis (zum Teil bei mehr als 12 Cent/Kilowattstunde). Hier muss der Steuerzahler einspringen und diese Differenz ausgleichen. Zu den bisher eingeplanten 10,6 Milliarden Euro kommen nun die 8,77 Milliarden Euro dazu.